Zur Person

Dies ist die Homepage von Prof. Dr. Reinhard Spree, geboren 1941. Nach einer Banklehre studierte er von 1963 bis 1969 Volkswirtschaftslehre, Soziologie sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Hamburg und an der Freien Universität Berlin.

Von 1970 bis 1973 war Reinhard Spree Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Freien Universität Berlin. 1971/72 arbeitete er gleichzeitig mit am Projekt „Ein Simulationsmodell der Bundesrepublik Deutschland“, Leitung Professor Helmut Klages, Technische Universität Berlin. Von 1973 bis 1978 war Reinhard Spree wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, dem er weiterhin bis 1985 als Gastforscher mit seinem Projekt verbunden blieb. Im Max-Planck-Institut bearbeitete er von 1976 an, viele Jahre lang unterstützt durch Uta Ottmüller und Armin Triebel, das Projekt „Historisch-empirische Studien zu sozialisationsrelevanten Dimensionen sozialer Ungleichheit“. Empirische Schwerpunkte waren: soziale Unterschiede der Mortalität, besonders die differentielle Säuglingssterblichkeit; unterschiedliche Fruchtbarkeit sozialer Gruppen; Klassen- und Schichtunterschiede des Konsumverhaltens sowie der langfristige Wandel von Sozialisationsnormen.

1978 bis 1986 hatte Reinhard Spree eine Professur an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin inne, Lehrgebiet: Geschichte und Theorie der Industrialisierung. Nach seiner Habilitation 1981 war er auch bis 1985 Privatdozent an der Technischen Universität Berlin. 1985/86 war er als Lehrstuhlvertreter von Sidney Pollard an die Universität Bielefeld beurlaubt. 1986 bis 1992 bekleidete er die neu eingerichtete Professur für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Konstanz. 1988, 1990 und 1992 nahm er als Vertreter von Rudolf Braun bzw. Hansjörg Siegenthaler Lehraufträge an der Universität Zürich wahr. Seit 1992 war er ordentlicher Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Universität München als Nachfolger von Wolfgang Zorn.  2004 und 2006 Lehraufträge an der Universität Eichstätt/ Ingolstadt im Rahmen des MBA-Programms in Economics. Zum 31. März 2007 wurde er pensioniert.

Reinhard Spree war viele Jahre Mitglied des Boards of Advisors des Institute for European Population Studies, University of Liverpool, sowie des Editorial Boards der Zeitschrift Social History of Medicine, Oxford. 1997-2006 Mitglied des Verwaltungsrats und des Kuratoriums des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, München. Er war bis 2016 Mitherausgeber des Jahrbuchs für Wirtschaftsgeschichte/ Economic History Yearbook, Akademie Verlag, inzwischen DeGruyter, und betreute von 2001 bis 2014 für die Zeitschrift die Publikationsreihe der Beihefte, insgesamt 16 Monographien.

Forschungsschwerpunkte: Historische Konjunktur- und Wachstumsforschung; Soziale Ungleicheit; Sozialgeschichte der Medizin und des Gesundheitswesens

Weitere Informationen liefert das Verzeichnis der Veröffentlichungen.

Impressum

Verfasser und für den Inhalt verantwortlich:

Dr. Reinhard Spree, Campestr. 7, 13507 Berlin

Tel.: 0049-30-43 43 124

Email: reinhardspree@googlemail.com

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